Klassiker Rockys - Tour
(Calgary - Vancuver & back)

geführte Bike Tour

23.06. - 06.07.2018

Tarifbeschreibung Single-Tarif:     
Sie reisen alleine, benutzen 1 Bike und übernachten im Einzelzimmer.
Paar-Tarif 1:     
Sie reisen zu zweit, benutzen 1 Bike zusammen und übernachten im Doppelzimmer.
Paar-Tarif 2:      
Sie reisen zu zweit, benutzen 2 Bikes und übernachten im Doppelzimmer.
Single+: 
Sie reisen alleine, möchten aber den preislichen Vorteil des Paar-Tarifs 2 nutzen, dann klicken Sie bei der Buchung „Single+“ zusätzlich an. Die Preiskorrektur zum Single-Tarif erhalten Sie nach Prüfung Ihrer Anfrage per E-Mail.

Single-Tarif        5370,94 € (inkl. MwSt) p.P.

Paar-Tarif 1        3640,31 € (inkl. MwSt) p.P.

Paar-Tarif 2        4589,06 € (inkl. MwSt) p.P.

REISETAGEBUCH

Tag 1 - „Touch down“ in Calgary

Gelandet im “New Wild West’’, wie Calgary auch genannt wird, werdet Ihr bereits am Flughafen von den sogenannten ”White Hats“, dem freundlichen ‘‘Bodenpersonal“ willkommen geheißen.
Mit Ihren weißen Cowboy Hüten und dem roten Sakko sind sie das Wahr- und Erkennungszeichen für den internationalen Flughafen Calgary.
Vom Flughafen werdet Ihr nach einer kurzen Begrüßung von uns nach Down Town Calgary in Euer Hotel „geshuttled“.
Direkt im Herzen dieser durch Erdöl und Erdgas reich gewordenen Stadt, werdet Ihr den Abend im naheliegenden „Irish Pub“ verbringen, Euch kennenlernen können und mit einem deftigen Abendessen ausklingen lassen. Wer möchte, kann im Anschluss noch die 17’th Avenue erkunden.
Die 17´th Avenue mit ihren unzähligen Pubs, Restaurants und Shopping Malls bietet für jeden Geschmack etwas und wie Ihr sehen werdet, bleibt auf dieser Einkaufsmeile wirklich kein Wunsch offen. Wer sich zu müde fühlt, testet die Matratze und verbringt den Rest des Abends im Hotel.

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Tag 2 - „Different Countries, different rules!“

Nach dem ersten deftigen „Typical Canadian Breakfast“, bekommt Ihr eine Einweisung in das Verhalten im Verkehr, denn die Verkehrsschilder und Regeln auf Kanadas Straßen sollte man kennen, bevor es mit dem Bike on the Road geht. Vieles ist den deutschen Regeln ähnlich, aber dennoch bestehen gewisse Unterschiede, seid gespannt.

Der Mittag gestaltet sich sehr abwechslungsreich, ein „Typical American Lunch“ erwartet Euch in dem 1999 gegründete Kane‘s Harley-Davidson Diner.
Das im Stil der 50‘er Jahre eingerichtete Diner war vor seinem heutigen Leben als Restaurant der Sitz der bekanntesten Harley Davidson Vertretung des westlichen kanadischen Raumes.
Kane‘s Harley-Davidson wurde am 24th May 1957 gegründet und hat einen wesentlichen Beitrag zur Geschichte der Traummarke Harley Davidson im Westen Kanadas geleistet.
Als der Gründer und Betreiber Robert Kane Senior am 19th January 2003 verstarb, hinterließ er nicht nur eine der schönsten Harley-Davidson Filialen und eine umfassende Sammlung an Harley Modellen des vergangenen Jahrhunderts, er hinterließ ein Stück Motorradgeschichte, eine Geschichte, die mit Eurer Tour um ein weiteres, persönliches Kapitel erweitert wird.
Heute werden dort die besten „Burger“ der Stadt verkauft, während die „Bikes“ jetzt einen Block weiter auf die Straße gelassen werden.

Etwas Organisation und Erledigung des Papierkrams gehört noch dazu, dann könnt Ihr am Nachmittag endlich eine erste Probefahrt mit Euren Bikes unternehmen, nur um sicher zu gehen, dass Ihr mit den Böcken die nächsten Tage auch klar kommt.
Wer danach noch für die anstehende Tour Shoppen gehen möchte, auch das ist vor Ort möglich.
Kane‘s Harley Davidson bietet eine Vielzahl an Accessoires, Shirts, Jacken, Hosen, etc. an, um euch wind- und wetterfest für die Tour zu machen. Mit Kane‘s als Partner ist es sogar möglich, ein Bike mit nach Deutschland zu nehmen, wenn Ihr es denn möchtet ...

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Tag 3 - „Ignition and full throttle“, ... die Straße wartet, heute - Calgary – Fernie, 300 km

Nach dem Frühstück und wenn das Gepäck verladen ist, geht es wieder zu Kane‘s Harley Davidson, um endlich auf die Bikes zu kommen und den Trubel der Stadt hinter euch zu lassen. 

Auf Eurem Weg von 300 km zu unserer Tagesetappe Fernie, passieren wir mit Demut die Überreste der ehemaligen Minenstadt Frank, die am 30st April 1903 durch einen Erdrutsch begraben wurde. Zwischen 70 und 90 Einwohner, meist Frauen und Kinder, fanden hier auf schreckliche Weise den Tod.
Ein Gedenkstein erinnert uns daran, wie durch die harte und entbehrungsreiche Arbeit dieser und anderer Männer und Frauen dieses Land kolonialisiert wurde und Euch heute die Möglichkeit gibt, dieses Land auf die wohl schönste Art zu erleben, auf einer Harley Davidson.

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Tag 4 - „Look at the View“ - Fernie – Castlegar Lake, 330 km

Nach einer erholsamen Nacht und einem Frühstück für alle sitzen wir auch schon wieder im Sattel und fahren Richtung Castlegar, die Rocky Mountains und ewig grünen Wälder Kanadas sind Euer stetiger Begleiter. Es geht in westlicher Richtung. Nur einen Steinwurf weiter in Richtung Süden befindet sich der Grenzübergang zu den Vereinigen Staaten von Amerika. Die Strassenführung hat sich deutlich verändert und Ihr genießt die Berge mit ihren weißen Gipfeln und die weit ausgewaschenen Flussbetten in den weitläufigen Tälern mit ihren unzähligen Kurven. Beim Durchqueren von verlassenen Goldgräberortschaften gewinnen wir Verständnis dafür, dass Zeit nur relativ, weltlicher Besitz vergänglich ist und mit jedem weiteren Kilometer neue Erlebnisse und immer wieder neue Eindrücke verbunden sind. Wir lernen gemeinsam zu verstehen, dass wir uns mit jeder Meile Erinnerungen erfahren, die unbezahlbar sind.

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Tag 5 - „Nearly tropical region and weather in Canada, … you’re kidding!“ Castlegar - Peachland, 300 km

Wir machen uns auf den Weg zur nächsten Etappe, doch bevor wir Peachland nach ca. 300 km erreichen, begebt Ihr Euch über einen Bergpass, der schon von den Siedlern vor über 150 Jahren genutzt wurde. Er ist heute als Highway ausgebaut und bekannt.

Nachdem wir die Berge überquert haben, bringt Euch eine Ansammlung von herrlich zu fahrenden Serpentinen auf Temperatur (nicht nur das Bike) und in das über 10 Grad Celsius wärmere Tal hinunter, in die Ortschaft Osoyoos, oder auch „little Mexico“ genannt.
Mit seinen Pfirsich- und Weingärten präsentiert sich dieser Teil Kanadas von einer für Besucher unerwartet „spanischen Seite“ und besonders die Hitze lässt einen gerne vergessen, dass man sich nicht am Golf von Mexico, sondern im Norden Amerikas befindet.
Dem Highway 3A nach Norden folgend, erreichen wir nach kurzer Zeit den Lake Okanagon, der nicht nur für seine beeindruckende Länge von 135 km bekannt ist, sondern auch für das Seeungehäuer Ogopogo, das dort leben soll.
Der Abend klingt bei einem gemütlichen Lagerfeuer und BBQ aus, bevor Euer Tag heute mal zur Abwechslung in einem Zelt endet.

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Tag 6 - „Recreation and relaxing“ … ein Ruhetag in Peachland

Ununterbrochen Motorradfahren geht auch nicht.Hheute legen wir einen Pausentag ein. Wer jedoch möchte, hat natürlich die Möglichkeit, mit seinem Bike die Gegend auf eigene Faust zu erkunden. 

Als alternatives Programm dazu empfehlen wir, entweder ein Besuch im Gasolinalley Harley Davidson Store in Kelowna oder ein Tag auf dem See. Bei genügend Interessierten kann auch ein Hausboot gemietet werden, um das Ufer vom Wasser aus zu erkunden. Es besteht auch die Möglichkeit, vom Boot aus ein wenig zu angeln.
Nicht zu vergessen, Peachland ist auch ein Weinanbaugebiet. Besucht doch eine der unzähligen Weinkeltereien. Wer vorher zur Stärkung oder anschließend seinen physischen Akku aufladen möchte, vielleicht mit einem „Porterhouse or Rib-Eye Steak“, entscheidet sich möglicherweise für ein kulinarisches Erlebnis der örtlichen Gastronomie. Für was Ihr Euch auch immer entscheidet, es wird einzigartig und in Erinnerung bleiben.

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Tag 7 - „Merrit, more than a small town ... check it out!“ - Peachland - Merritt, 320 km

Bevor sich das Umland des Okanagon Lakes von Euch verabschiedet, entdeckt Ihr entlang des westlichen Ufers des Okanagon Lakes eine der schönsten Motorradstrecken die Kanada bieten kann, bis Ihr vom Norden kommend in die Stadt Vernon einfahrt. Dann gilt es den See auf der östlichen Uferseite nochmals aus anderem Blickwinkel zu erleben. In Kelowna holen wir ein letztes Mal Schwung und verabschieden uns langsam aus dem Bereich des südlichen Okanagon. 

Zwar sind die Berge immer noch gegenwärtig, doch scheint Ihre Entfernung nun um ein Vielfaches zuzunehmen. Dort wo die Rocky Mountains mit den Coast Mountains aufeinander treffen, liegt die kleine Stadt Merritt. Merritt zählt nur 7.000 Einwohner und doch verbindet dieses kleine Bergstädtchen drei der wichtigsten Highways Kanadas. Westlich von Merrit verläuft der Highway No. 5 von Süden nach Norden, von Osten kommt der Highway No. 97C (der sogenannte Okanagon Connector). Zusammen mit Highway No. 5 ist das die kürzeste Verbindung zwischen Kelowna und Vancouver.
Trotz der geringen Einwohnerzahl ist viel los in Merritt, …Ihr werdet es erleben.

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Tag 8 - “Maybe you can’t believe it, ... but it’s true, … Merritt - Vancouver, 300 km

 Euer nächstes Ziel ist 300 km entfernt, Vancouver. 

Die Küstenmetropole wartet bereits auf Euch, doch noch ist es nicht so weit. Nach dem wir Merritt hinter uns gelassen haben, befahren wir zunächst den Highway No. 5. Auf einer mehrere Kilometer langen kurvenreichen Abfahrt gleiten die letzten Gebirgszüge an uns vorbei, bevor wir in das flachere Küstenumland von Vancouver kommen.
Der Pazifik ist bereits zu spüren, die Luft hat eine eindeutig salzige Note bekommen, die Frische des Pazifischen Ozeans heißt uns in Vancouver herzlich willkommen.
Vancouver ist das maritime Tor in den asiatischen Raum. Von hier aus starten die vielen Kreuzfahrtschiffe nach Alaska, Asien, in die Südsee und nach Australien.
... wenn man noch weiter westlicher fahren könnte, wäre man bereits wieder im Osten!

Tag 9 - „A calm and beautiful day with sightseeing in Vancouver“

Als Millionenmetropole beherbergt Vancouver nicht nur eine umfangreiche internationale Küche, sondern auch viele Lokale, die, wie sollte es anders sein, Fisch zu Ihrem Hausangebot erklärt haben. Wer in Vancouver war und keine „Fish´n Chips“ probiert hat, hat definitiv etwas falsch gemacht.

Wer möchte, erkundet mit seinem Bike die im Norden nahe gelegenen Provincial Parks oder schnappt sich die nächste Fähre und entdeckt Vancouver Island.
Vancouvers Down Town bietet viele Shopping Malls, oder lädt zum Bummeln und Schlendern ein.
Wer mag, verbringt den freien Tag am Strand oder begibt sich mit Fotoausrüstung auf eine der zahlreich angebotenen Walbeobachtungstouren. Es gibt so viel in und um Vancouver herum zu sehen, macht das Beste draus.

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Tag 10 - „Bye Bye VANCOUVER and CANADA, ... Vancouver - Savona 375 km

Ein anstrengender Tag liegt vor Euch. Es wird eine der längsten Etappen auf diesem Trip. Das laute und rasante Leben Vancouvers begleitet uns noch eine ganze Weile, bis wir wieder auf bekannten Highways unsere Kilometer hinter uns lassen.

Das Ziel heute ist das kleine Bergstädtchen Savona. Dazu geht es östlich von Vancouver zunächst auf den Highway No. 1 in Richtung Norden. Die Vegetation verändert sich, die Landschaft wird wieder zu einer alten Bekannten, grüne Wälder, auf hohen Gebirgsketten und weiße Schneespitzen. Wie diese Landschaft wohl auf die ersten Siedler wirkte?
Wir passieren auf unserem Weg tiefe Täler, reißende Flüsse und die Rocky Mountains werden wieder stetiger Wegbegleiter. Je näher wir Savona kommen, desto mehr verändert sich die Umgebung und was anfangs einer Landschaft aus einem Jack London Buch glich, wird jetzt langsam aber unaufhaltsam zur völlig veränderten landschaftlichen Schönheit Arizonas. Lang gezogene, fast kahle braune Hügelketten, in der Ferne vereinzelter Bewuchs, mal Büsche, mal eine Baumgruppe, begleiten uns durch diese trostlose Schönheit (ja, richtig gelesen!) bis nach Savona auf den Campground.

Tag 11 - „You need inspiration and food for the Bikers brain, … Savona - Revelstoke 260 km

Nach dem langen und anstrengenden Trip von gestern muss etwas Entspannendes folgen. 

„Here we go“, ... nach einem kurzen Trip heute, eine längere Pause, denn nicht nur der Magen soll gefüllt werden. Heute steht zusätzlich mentale Speise für den wissbegierigen Biker auf der Speisekarte. Ein Besuch im Dream Cycle Motorrad Museum steht an.
Viele Bikes aus unterschiedlichsten Jahrzehnten, unterschiedlichen Ländern, liebevoll und mit einem Blick für‘s Detail restauriert, warten darauf von Euch entdeckt zu werden. An dieser Stelle kann man sich schon einmal die Frage stellen, wie eine JAVA 350 aus dem Jahre 1965 nach Kanada kam.
Der stolze Besitzer und Betreiber des Museums, Mark Lane, gibt uns eine ganz private Tour durch eine der vermutlich schönsten Sammlungen an klassischen aber auch geschichtswürdigen Bikes, die es im nordamerikanischen Raum zu bestaunen gibt.

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Tag 12 - „ Turn on to your final destination!“ - Revelstoke - Calgary 400 km

Heute schlägt der Gong zur letzten Runde, der längste Trip im gesamten Verlauf der Tour steht an, 400 km bis nach Calgary. Nach einem stärkenden Frühstuck rollt Ihr begleitet durch das tiefe und sonore Grollen Eurer Harleymotoren aus Revelstoke in Richtung Osten, der aufsteigenden Sonne entgegen.

In Gedanken versunken, die Bilder der letzten Tage im Hinterkopf, die Erlebnisse, die vielen Kilometer und Stunden gleiten nochmals, wie die Wolken über den Rockys, vor unserem inneren Auge dahin.
Wir genießen die „letzten paar hundert Kilometer“ bis uns Calgary wieder in „good old Down Town“ willkommen heißt.

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Tag 13 - Wunden lecken...

Heute ist Waschtag, ... “oh my god“… allerdings bei Kaffee, Country Musik und ein paar Kaltgetränken, werden die Bikes wieder auf Vordermann gebracht, bevor wir sie wieder bei Kane‘s Harley Davidson abgeben. Anschließend gibt es hier noch einmal die Möglichkeit bei Kane‘s zu shoppen, alternativ bieten wir auch an, Euch in die nahgelegene „Cross Iron Mill Shopping Mall“ zu fahren. Es ist eines der größten Shoppingcenter Nordamerikas, … die Kreditkarte kann hier spielend zum Glühen gebracht werden, zum Beispiel um einen zweiten Koffer für die ganzen Reiseerinnerungen und Mitbringsel zu erstehen. Ihr könnt den restlichen Tag aber auch in Ingelwood, einer der ältesten Stadtteile Calgarys verbringen. „Whatever you like, do it!“

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Tag 14 - “It’s time to say goodbye!”…

Mit dem Shuttle werdet ihr durch uns wieder zum Flughafen gebracht und das Abenteuer Motorrad-Touren-Kanada nimmt mit Einchecken und Empfang der Bordkarten ein Ende. Wir wünschen einen angenehmen und guten Rückflug und hoffen, dass es Euch Spaß gemacht hat. Mit Eurer Teilnahme an der Tour habt Ihr die Geschichte um die Traummarke Harley Davidson um ein persönliches Kapitel erweitert.
CU on the road again, … big hug and best regards
Euer Team von Motorrad-Touren Kanada

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